MMS-Systeme-Übersicht



Minimalmengenschmierung

Übersicht der Systeme

Unter Minimalmengenschmierung wird zumeist die berührungslose Abgabe kleinster Mediummengen verstanden. Realisiert werden kann dies durch unterschiedlichste Systeme, mit den jeweils spezifischen Vor- und Nachteilen.

Vergleich Minimalmengenschmierung
MMS mit Dosierpumpen

Minimalmengenschmierung mit Mikrodosierpumpen

Kleine, pneumatisch betriebene Kolbenpumpen mit veränderbarem Ausstoßvolumen dosieren Schmierstoffmengen im Mikroliterbereich (0-25 oder 0-100 µl = mm³). Diese kleinen Schmiermittel-Mengen werden in einem komplett mit Schmiermedium gefüllten Schlauch zu einer Zweistoffdüse gepumpt. Dort wird das Medium in einen feinen Trägerluft-Strom abgegeben um auf die Schmierstelle getragen zu werden. Die Trägerluft ist notwendig, da die Mediummengen für gewöhnlich so klein sind, dass sie nicht gespritzt werden können.
Da die Trägerluft oder Sprühluft völlig unabhängig von der Mediummenge ist kann Sie so eingestellt werden, dass das Medium völlig nebelfrei appliziert werden kann.

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MMKS-Sprüh-Dosier-Öler SputtMiK

Standard-Lösung

Kleinstmengen Sprühgerät programmierbar

voll automatisierte Minimalmengenschmierung

Kettenschmiergerät mit Mikropumpen

Mikro-Kettenschmierung mit PTFE-Schmieröl

Minimalmengenschmierung ohne Sprühluft

Kettenschmiergeräte zur berührungslosen Schmierung mit kleinsten Mediummengen im Mikroliterbereich.
Bestens geeignet zur punktgenauen Schmierung auch in stark verschmutzten Umgebungen oder bei hohen Temperaturen.
Sensorgesteuerte Kettenschmiersysteme dedektieren jedes Kettenglied und schmieren Punktgenau zwischen die Kettenlaschen und vermeiden so übermäßigen Ölverbrauch und die Verschmutzung der Umgebung.

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MMS-Tropfendosierung

Minimalmengenschmierung mit Druckbehälter und Ventildüse Typ DSG

Das Schmiermedium wird in einem Druckbehälter bevorratet, dessen Druckluftbeaufschlagung sehr genau mit einem Präzisions-Druckregler eingestellt werden kann. Das so unter Druck stehende Schmieröl steht bis zur Sprühdüse an, in der ein integriertes Ventil den Duchfluss ermöglicht oder schließt. Auch bei diesem System ist die Duchflussmenge zumeist so klein, dass die Ausbringung des Schmierstoffs mit Trägerluft erfolgt, die in Zweistoffdüsen das Schmiermedium mitträgt und zur Schmierstelle transportiert.
Die Regulierung der Durchflussmenge erfolgt bevorzugt durch Veränderung des Tank-Drucks und ggf. durch zusätzliche Drosselventile.

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MMS mit Drucktank
MMS-Venturi

Minimalmengenschmierung mit selbstsaugenden Venturidüsen

Die einfachste Form der kontaktlosen Schmierung oder Minimalmengenschmierung stellen Systeme mit selbstsaugenden Venturi- oder Injektordüsen dar.
Sie saugen durch einen justierbaren Luftstrom das auszubringende Schmiermedium selbstständig an und versprühen es im Luftstrom. Der Vorteil eines sehr einfachen, robusten Aufbaus, mit verschleißfreier Düse überwiegt oft den Nachteil der sich durch die Abhängigkeit der Duchflussmenge von der Sprühluft ergibt.

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